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Pilvine
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Pilvine ist ein Musiker aus Solothurn (CH), der mit emotionaler Ehrlichkeit, kantiger Sprache und atmosphärischem Sound einen ganz eigenen Platz in der Schweizer Musiklandschaft einnimmt. Zwischen Alternative Hip-Hop, introspektivem Pop und experimenteller Produktion verhandelt Pilvine zentrale Themen seiner Generation: psychische Belastung, Unsicherheit, Selbstbild, Einsamkeit – und die Hoffnung auf Echtheit.

Sein musikalisches Schaffen begann 2020 mit der Single „Ohnmacht“ – ein stiller, intensiver Auftakt, der bereits die emotionale Tiefe und Rohheit andeutete, die sein Werk seither prägen.
2021 erschien seine erste EP „Bittersüess“, eine melancholische, vielschichtige Produktion mit sieben Songs, darunter „Tuusig Gsichter“, „Jacksonville“ und der Titelsong „Ohnmacht“ in überarbeiteter Form. Die EP machte klar: Pilvine ist kein glattgebügelter Pop-Act – sondern ein Künstler, der tiefer gräbt.
Mit dem Album „Honua“ (2022) festigte er seinen Status als ernstzunehmende Stimme. Das Album bewegt sich zwischen elektronischen Skizzen, Lo-Fi-Vibes und struktureller Freiheit. Stücke wie „Sea Frida“, „Ja...“ und „No-Do“ verknüpfen persönliche Themen mit weltweiter Offenheit und symbolischer Bildsprache.
Im Jahr 2023 folgte die EP „Vollbluet“, auf der sich Pilvine offener, mutiger und klarer positioniert – sowohl musikalisch als auch textlich. Die Songs verarbeiten Liebe, Stolz und Kampf mit einer neuen Entschlossenheit. Es ist der Moment, in dem seine Identität als Performer beginnt zu leuchten: roh, verletzlich, stark. Gleichzeitig erschien im Dezember 2023 die Single „Achtung“, die seine musikalische Neuausrichtung mit präziser Sprache und kraftvoller Produktion markierte.
Das Jahr 2024 brachte eine Reihe starker Einzelsingles:
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Sueche nur Luft
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Bonbon
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I wet doch i cha nid
Am 31. Mai 2024 veröffentlichte Pilvine sein zweites Studioalbum „Angscht“.
Das Konzeptalbum ist ein emotional verdichtetes Werk – eine Auseinandersetzung mit psychischer Enge, Entscheidungsdruck und dem Wunsch nach Selbstakzeptanz. Titel wie „Du bisch e Teil vo mir“, oder „Zvüu Gfüüh“ schaffen atmosphärische Räume, in denen sich persönliche Erfahrungen mit kollektiven Fragen vermischen.
Im Herbst 2024 wurde Pilvine mit dem Soundclinic-Preis des Musikbüros Basel ausgezeichnet – ein professionelles Förderprogramm, das ihn musikalisch wie strukturell unterstützte und sein Standing in der Schweizer Musikszene weiter stärkte.


Heute ist Pilvine ein Künstler, der sich nicht zwischen Authentizität und Ambition entscheiden muss. Er lebt seine Musik als Prozess – ehrlich, verletzlich, kompromisslos. Seine Stimme ist nicht laut, aber sie bleibt.

« Es geht um was bleibt, wenn man alles Überflüssige abstreift. Musik sucht nicht die grosse Pose, sondern den echten Augenblick - dort, wo etwas Tieferes beginnt. »
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